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Legende

 
Filmdauer:
 
bis 15 Minuten
bis 30 Minuten
bis 45 Minuten
über 45 Minuten

Medienart:
 
DVD
VHS
16 mm
Weitere Medien

Verleihmedium
M.-Streaming
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Die deutsche Vereinigung 1989/90 - Das Jahr der Entscheidung
86 Minuten   16 mm  VHS   DVD   Sonstige Medien   Leihmedium   Media-Streaming   Kaufmedium   Altersfreigabe   Pädagogisches Zusatzmaterial
"Die Menschen hier im Osten erfasste ein merkwürdiger Wunderglaube", erinnert sich Lothar de Maizière, der letzte Ministerpräsident der DDR, an die Jahre 1989 und 1990. Der Film zeigt die dramatische Entwicklung, als aus einem Bedürfnis nach Befreiung von Bevormundung und wirtschaftlich-sozialer Gleichmacherei eine Welle patriotischer Begeisterung in der DDR entstand. Zur selben Zeit schuf die Bundesregierung mit Hilfe innerdeutscher und internationaler Investitionen entschlossen die Rahmenbedingungen für die deutsche Vereinigung. Mit der Öffnung der innerdeutschen Grenze in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 erfüllt sich für die Bürger im Osten ein lang gehegter Wunsch. Eine Lawine von "Trabbis", die Freude über das Begrüßungsgeld und die offensive Bereitschaft von Bundeskanzler Helmut Kohl, die historische Gelegenheit zu nutzen, prägen diese erste Phase. Spätestens seit dem Plan der Bundesregierung für eine Wirtschafts- und Währungsunion bestimmt der Westen die Richtung, die von der Bevölkerung der DDR entschlossen bestätigt wird. Bei den ersten freien Wahlen erringt die "Allianz für Deutschland" eine klare Mehrheit: Das konservative Parteienbündnis unter Führung der (Ost-)CDU ist der deutlichste Fürsprecher einer raschen Vereinigung. Bald darauf wird mit der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion die D-Mark auf dem Gebiet der DDR eingeführt. Bevor die Vereinigung vollzogen werden kann, muss noch das Einverständnis der früheren Siegermächte erreicht werden. Der sowjetische Präsident Gorbatschow gibt schließlich - nach jenem berühmten Gespräch mit Bundeskanzler Kohl im Kaukasus - seine Zustimmung. Moskauer Widerstände gegen eine NATO-Mitgliedschaft des vereinigten Deutschland kann die Bundesrepublik durch Wirtschaftshilfe und die Finanzierung des Abzugs der sowjetischen Besatzungstruppen ausräumen. Auf Seiten der Westalliierten ist es insbesondere die Unterstützung der USA, die dabei hilft, die in zwei Weltkriegen begründete Skepsis der Briten und Franzosen zu überwinden. Am Ende der Dokumentation hofft eine DDR-Bürgerin, "dass nicht alle Betriebe eingehen". Damit verweist der Film auf die bis heute bestehende wirtschaftliche Misere in den neuen Bundesländern.

Regie : Henric L. Wuermeling, Manfred Schmidt
Produktion : Bayerischer Rundfunk in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

Laufzeit: 86 Minuten
Produktionsland: D
Produktionsjahr: 2007

Mediennummer(n):
8395824 DVD

Medium ausleihen

Preis 0,00 EUR
Medienart DVD
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