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Menschenrechts- Filmpreis - Preisträger 2020 bekannt gegeben

Nürnberg (epd). Die Entscheidung über die fünf Preisträger für den Deutschen Menschenrechtsfilmpreis ist gefallen. In der "Kategorie Langfilm" erhält ihn der syrisch-britische Dokumentarfilm "Für Sama" von Waad al-Kateab und Edward Watts, teilten die Veranstalter am Montagabend mit. Zweifach ausgezeichnet wird die Satire "Masel Tov Cocktail" von Arkadij Khaet und Mickey Paatszch in den Kategorien Hochschule und Bildung. Der beste Kurzfilm ist laut Jury "Ab18! - Die Tochter von ..." von Joakim Demmer, Verena Kuri und Chiara Minchio. Als "Non Professional" setzte sich "Just.Another.Month." von Charlotte Weinreich und Rosa-Lena Lange durch.
Die Vielfalt der behandelten Themen reiche von Krieg und Flucht, Rassismus und Antisemitismus, Geschlechterdiskriminierung und Stärkung der Frauenrechte bis zum Thema "Verschwinden lassen von Menschen, sagte Klaus Ploth, vom Veranstalterkreis des Wettbewerbs. "In den Filmen wurde erneut sichtbar, dass Menschenrechte weiter unter Druck stehen - in Europa, weltweit - aber auch in Deutschland", erklärte Ploth.
Für den Menschrechtsfilmpreis waren den Angaben nach im Jahr 2020 365 Produktionen eingereicht worden. Die Verleihung des zwölften Deutschen Menschenrechts-Filmpreises soll am 5. Dezember wegen der Corona-Pandemie als Online-Veranstaltung stattfinden. Der Kabarettist und Fernsehmoderator Christoph Süß werde sie moderieren, Hauptrednerin ist die Journalistin Anja Reschke ("Panorama", NDR).
Den Filmpreis loben alle zwei Jahre derzeit 21 Organisationen aus, darunter die Konferenz der Landesfilmdienste / Landesmediendienste Bayern. Geehrt werden Filme, die sich mit der Idee der Menschenrechte, deren Umsetzung oder Schutz und Verletzung im In- und Ausland auseinandersetzen, heißt es. Die Federführung liegt bei der Evangelischen Medienzentrale Bayern. Die Preise sind mit jeweils 2.500 Euro dotiert. (01/3616/27.10.2020)