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Auf dem Weg zur Schule
Was für viele Kinder ganz normal ist, bedeutet für manche ein echtes
Abenteuer: der Weg zur Schule. Ob gefährlich nah an einer Elefantenherde vorbei, über steinige Gebirgspfade, durch unwegsame Flusstäler oder mit dem Pferd durch die Weite Patagoniens - Jackson aus Kenia, Zahira aus Marokko, Samuel aus Indien und Carlito aus Argentinien haben eines gemeinsam: Ihr Schulweg ist sehr lang und gefahrvoll, zwischen vier und 22 Kilometern. Das schreckt sie aber nicht ab, denn sie wollen mit aller Kraft eine gute Ausbildung. Sie wissen, welches Privileg ihre Ausbildung ist, nur sie kann ihnen ein anderes, ein besseres Leben eröffnen. Diese Hoffnung gibt ihnen Energie, sie überwinden Hindernisse und Ängste. Und sie bleiben trotz allem Kinder, die ihren Spaß haben wollen. Mit viel Eigensinn und noch mehr Einfallsreichtum räumen sie Hindernisse aus dem Weg, überwinden Ängste und leben vor, was so oft vergessen wird: Dass auch der Weg ein Ziel sein kann. Der informative, aber gleichzeitig emotionale und unterhaltende Dokumentarfilm lässt vieles in neuem Licht erscheinen, das selbstverständlich für uns geworden ist: Er konfrontiert den Zuschauer mit einer harten Realität, in der Bildung keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Privileg ist. Zugleich verzaubert er mit seinen Protagonisten: Die Kinder überraschen uns mit ihrer Leidenschaft, Neugier und ihrer unendlichen Energie. Der Regisseur erzählt eine globale Bildungsgeschichte - von Mädchen und Jungen, ihren Freunden und Geschwistern in der kenianischen Savanne, im Atlasgebirge Marokkos, in Patagonien und am Golf von Bengalen. Mit viel Gespür für Situationskomik porträtiert der Film seine kleinen Helden und feiert ganz nebenbei die Bildung, die oft zu Unrecht als Beschwernis wahrgenommen wird. "Vier Kinder und ihr strapaziöser Schulweg - mit den Geschichten von Jackson, Zahira, Samuel und Carlito will Regisseur Plisson zeigen, welchen hohen Wert Bildung für Heranwachsende in abgelegenen und/oder armen Regionen hat ... Die porträtierten Kinder müssen nicht zur Schule gehen, sie wollen es. Insofern bietet der Film einen guten Anlass, um mit Schülern/innen über Sinn und Nutzen von Schulbildung zu sprechen und eigene Einstellungen zum Thema Schule zu hinterfragen. Dabei lohnt es sich, auch nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten zu schauen. Denn der Film erlaubt Einblicke in den Alltag und die Lebenswelten von Kindern, die inmitten der Natur leben, jenseits großer Städte. ... Auffallend ist, wie selbstständig die Kinder sind und wie viel Verantwortung sie bereits in jungen Jahren für sich und andere übernehmen müssen." (Vision Kino) Empfohlen ab 10 Jahren
Zielgruppe(n): Kinder- und Jugendbildung, Erwachsenenbildung

Originaltitel: Sur le chemin de l'école
Produktion: Barthélémy Fougea für Winds/Imagis/Hérodiade
Regie: Pascal Plisson
Buch: Marie-Claire Javoy, Pascal Plisson
Kamera: Pascal Plisson, Simon Watel
Musik: Laurent Ferlet
Schnitt: Sarah Anderson, Sylvie Lager
Sprache(n): Deutsch, Originalfassung (Spanisch, Berber, Massai, Tamil)
Untertitel: Deutsch
Mediennummer
90589
Laufzeit
74 Min.
Produktionsland / -jahr
F / 2013
Aussenwerbeverbot
Unbekannt
Gema
Unbekannt
Altersfreigabe
FSK 0
Streaminglinks
Schlüsselworte

 

 

 

 

 

 

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