19. September 2020
     
newsletter
 
suche  
erweiterte suche
impressum  
datenschutz  


Filme online sehen

Filme streamen und Material für den Unterricht downloaden - das geht in unserem Interaktiven Filmplayer

>> mehr
Kategorie

SOZIALE GRUPPEN, SOZ...


>> andere kategorie
Legende

 
Filmdauer:
 
bis 15 Minuten
bis 30 Minuten
bis 45 Minuten
über 45 Minuten

Medienart:
 
DVD
VHS
16 mm
Weitere Medien

Verleihmedium
M.-Streaming
Material zum Film
+aktuelles +leihmedien +seniorenfilm +umwelt +über uns +service +kontakt

Warum Armut?
403 Minuten   16 mm  VHS   DVD   Sonstige Medien   Leihmedium   Media-Streaming   Kaufmedium   Altersfreigabe   Pädagogisches Zusatzmaterial
Das internationale Dokumentarfilmprojekt "Why Poverty?" möchte mit Filmen zum Thema Armut eine öffentliche Debatte anregen. Enthalten sind sechs Dokumentarfilme und 15 Kurzfilme von unabhängigen Filmemachern. Sie zeigen Aspekte von Armut und Ungleichheit in Entwicklungsländern ebenso wie in Schwellen- und Industrieländern. Gemeinsam ist allen Filmen, dass sie mehr Fragen aufwerfen als Antworten geben und dazu anregen, sich weiterführend mit der Entstehung, Bekämpfung und Überwindung von Armut und Ungleichheit auseinanderzusetzen.

Das Medium enthält 3 DVDs mit Dokumentar- und Kurzfilmen (Gesamtspieldauer über 400 Min.), ein 12-seitiges Booklet sowie umfangreiches Begleitmaterial ("Didaktische Impulse").

DVD 1: 1.) "Afrika - Der ausgeraubte Kontinent" (2012, 53 Min.) Sambia verfügt über die drittgrößten Kupfervorkommen der Welt, gehört jedoch zu den weltweit 20 ärmsten Ländern. Fast alle Kupferminen Sambias befinden sich in der Hand multinationaler Konzerne, die damit hohe Gewinne erwirtschaften aber nur wenig Steuern zahlen. Der Film dokumentiert die Geschäftspraktiken der Glencore International AG und schildert die Versuche des sambischen Vizepräsidenten Guy Scott, Glencore dazu zu bewegen, mehr Steuern in Sambia zu entrichten und den Umweltschutz in ihren Kupferminen zu verbessern.
Regie: Christoffer Guldbrandsen
Buch: Christoffer Guldbrandsen
Kamera: Lars Skree, Sebastian Winters Hansen, Sophie Winqvist, Andrew Grant-Christensen, Tom Greenwood
Schnitt: Bodil Kjaerhauge, Benjamin Binderup, Peter Wagner, Christoffer Guldbrandsen

2.) "740 Park Avenue - Geld, Macht und der amerikanische Traum" (2012, 53 Min.) Die Bewohner des Hauses 740 Park Avenue in New York City sind ausschließlich Vertreter des superreichen Amerika. Auf der anderen Seite des Harlem Rivers führt die Park Avenue dagegen in die South Bronx. In diesem Stadtteil beziehen 50 Prozent der Bevölkerung Lebensmittelmarken. In den letzten 30 Jahren ist die Ungleichheit in den USA rasant gestiegen: Der "amerikanische Traum" gilt nur für Menschen, die das nötige Geld und somit den Einfluss besitzen, die Gesetzgebung in Washington in die gewünschte Richtung zu lenken.
Originaltitel: Park Avenue ? Money, Power and the American Dream
Regie: Alex Gibney
Buch: Alex Gibney, Chad Beck, Adam Bolt
Kamera: Ronan Killeen, Lisa Rinzler
Schnitt: Chad Beck, A.C.E.

3.) "Geld für die Welt - Bob Geldorf & Bono" (2012, 59 Min.) Ihre Kampagnen heißen "Live Aid", "Make Poverty History" oder "Deine Stimme gegen Armut" - viele Prominente und Künstler zeigen humanitäres Engagement zur Bekämpfung der weltweiten Armut. Zu den bekanntesten Aktivsten gehören Bob Geldof und Bono. Aber haben ihre Konzerte und Aktionen tatsächlich Millionen Menschen aus Armut befreit? Bob Geldof, Bono und auch Bill Gates sprechen in der Dokumentation freimütig über ihre jahrelange Lobbyarbeit und über die Art und Weise, in der sie sich das Faible vieler Politiker für Prominenz und Medienrummel zunutze machten.
Originaltitel: Give us the Money
Regie: Bosse Lindquist
Kamera: Dewald Aukema
Schnitt: Rodney Guest

DVD 2: 4.) "Solar Mamas - Bekämpfen Frauen die Armut besser?" (2012, 52 Min.) Rafea ist die zweite Frau eines jordanischen Beduinen. Sie wurde ausgewählt, das Barefoot College in Indien zu besuchen. Dort werden ungebildete Frauen mittleren Alters aus armen Gemeinden zu Solaringenieurinnen ausgebildet. Während des sechsmonatigen Lehrgangs werden den Frauen aus der ganzen Welt die elektrischen Bauteile erklärt, und sie lernen zu löten, obwohl sie weder lesen noch schreiben oder Englisch können.
Originaltitel: Solar Mamas
Regie: Jehane Noujaim, Mona Eldaief
Kamera: Mona Eldaief
Musik: Jonas Colstrup
Schnitt: Jean Tsien, A.C.E. Der Film ist eine Kurzfassung des Titels "Rafea: Solar Mama"

5.) "Was bringt Bildung? - Chinas Bildungsdschungel" (2012, 59 Min.) Aufgrund des Wirtschaftsbooms und des hohen Stellenwerts, der harter Arbeit in China eingeräumt wird, hoffen die Chinesen durch ein Studium der Armut zu entkommen. Doch Chinas gegenwärtiges Hochschulsystem verhilft nur einigen wenigen zu Arbeitsplätzen und ebnet einer neuen Generation den Weg in die Arbeitslosigkeit und die Verzweiflung.
Originaltitel: Pourquoi l?éducation?
Regie: Weljun Chen
Kamera: Weljun Chen, Chunlin Cheng
Musik: Warrick Sony
Schnitt: Gigi Wong

6.) "Armutszeugnis - Die Geschichte des Elends in der Welt" (2012, 52 Min.) Arme Menschen hat es zwar schon immer gegeben, doch die Einstellung ihnen gegenüber hat sich verändert. Die Dokumentation führt den Zuschauer auf eine Reise durch die Geschichte der Armut, von der Jungsteinzeit bis heute. Wie in einem Traum erlebt man die wechselnden Gesichter der Armut in verschiedenen Epochen. Was lässt sich nach dem Aufwachen über die Armut von heute sagen? Zweifellos gibt es immer noch sehr arme Menschen, doch die moderne Armut hat vor allem mit Ungleichheit zu tun.
Originaltitel: Poor

Laufzeit: 403 Minuten
Produktionsland: D/
Produktionsjahr: 2014

Auftraggeber:
- Landeshauptstadt München - Medienprogramm (Verleih nur innerhalb Münchens)

Mediennummer(n):
8395549 DVD

Medium ausleihen

Preis 0,00 EUR
Medienart DVD
Erster Ausleihtag *
Letzter Ausleihtag *
 
* Pflichtfeld