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Filmdauer:
 
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16 mm
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Amok in Köln - Protokoll einer Entgleisung
45 Minuten   16 mm  VHS   DVD   Sonstige Medien   Leihmedium   Media-Streaming   Kaufmedium   Altersfreigabe   Pädagogisches Zusatzmaterial
Die Eltern hatten nichts bemerkt von den Amokplänen und die Lehrer zunächst auch nicht. Als jedoch einigen Mitschülern am Gymnasium Köln-Weiden aufgefallen war, dass der 17-jährige Rolf B. in "Schüler-VZ" die Attentäter und Massenmörder von Colombine/USA verherrlicht hatte, handelten Polizei und Schulleitung prompt. Allerdings verhielten sich beide staatlichen Institutionen so ungeschickt, dass Rolf B. aus staatlicher Obhut entwich, sich vor eine Straßenbahn warf und kurz darauf verstarb. Erst 24 Stunden später stießen Polizeiermittler auf Rolfs Schulkameraden Robin B., der in nächtlichen Verhören zugab, mit Rolf gemeinsam am Gymnasium ein Massaker geplant zu haben; das Vorhaben sei allerdings dann wieder aufgegeben worden. Als Motiv für die Amokpläne nannte Robin massive Mobbing-Erfahrungen an seiner Schule.

Der Film versucht die Vorgeschichte des Suizids von Rolf B. nachzuzeichnen. Der Autor stieß bei seinen Recherchen auf eine bizarre Internet-Parallelwelt, in der sich Amokplaner Robin und sein Kumpel Rolf seit langer Zeit bewegt hatten; Dort hatten sie u.a. konkret beschrieben, wie Mitschüler und die Direktorin getötet und wie ihre Armbrüste und Softair-Pistolen dabei eingesetzt werden könnten.

Am konkreten Beispiel verdeutlicht die TV-Dokumentation, wie schnell an Schulen eine katastrophale Lage entstehen und wie schwierig dann die Kooperation Schule-Polizei-Schülerschaft sein kann. Zugleich enthält der Film viele Hinweise, wie zukünftig die Amok-Prävention an Schulen verbessert werden könnte, wenn man aus dem Fall Köln die richtigen Lehren zieht.

Migra Filmproduktion für den WDR Peter Schran

Laufzeit: 45 Minuten
Produktionsland: D
Produktionsjahr: 2008

Auftraggeber:
- Dominik-Brunner-Stiftung

Mediennummer(n):
8391912 DVD

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Preis 0,00 EUR
Medienart DVD
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