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Legende

 
Filmdauer:
 
bis 15 Minuten
bis 30 Minuten
bis 45 Minuten
über 45 Minuten

Medienart:
 
DVD
VHS
16 mm
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M.-Streaming
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China - vierteilige Dokumentation
180 Minuten   16 mm  VHS   DVD   Sonstige Medien   Leihmedium   Media-Streaming   Kaufmedium   Altersfreigabe   Pädagogisches Zusatzmaterial
China erlebt derzeit die wohl ungewöhnlichste Umwandlung eines Landes. Das gilt gleichermaßen für das wirtschaftliche, das soziale wie auch für das politische System der Volksrepublik. Die Veränderungen gehen einher mit dem Problem einer riesigen Bevölkerungszahl, mit Umweltverschmutzung und einer ungleichen Verteilung des Wohlstandes. Die vier Dokumentarfilme à 45 min., stellen Menschen der neuen Zeit in China, ihre Erfolge und Niederlagen vor: "Speisen des Himmels" - "Werkbank der Welt" - "Spiele der Macht" - "Stadt der Träume".

"Speisen des Himmels": Nichts ist den Chinesen so wichtig wie das Essen. "Ni chifanle-ma?" - Hast du schon gegessen? Das war früher ein Wort für "Guten Tag!" Aber nichts hat auch tiefere Narben in der Seele des Milliardenvolkes hinterlassen als der Hunger, der 1959/1960 bis zu 60 Millionen Menschen das Leben kostete. Auf der Suche nach Chinas Seele, Sehnsucht und Sorgen haben sich ZDF-Reporter Gert Anhalt, ehemaliger China-Korrespondent des Senders, und seine kanadische Kollegin Susan Teskey auf Expedition begeben durch Chinas Märkte, Felder und Küchen. Von den wirbelnden Woks in Kanton durch die spektakuläre Mondlandschaft des zentralchinesischen Lössberglandes über die verseuchten Flüsse und wachsenden Wüsten bis hinein in die fruchtbare Ebene von Sichuan. In Künstlerateliers und Anwaltskanzleien, auf Nachtmärkten und Gemüsebörsen, in Garküchen, Nobelrestaurants und am weltgrößten Umschlagplatz für traditionelle Heilkräuter haben sie immer wieder dieses alte, chinesische Sprichwort gehört: "Dem Volk ist das Essen der Himmel." Aber während eine kleine, neue Elite sich immer himmlischer ernähren kann, wird vielen anderen brutal ihre Lebensgrundlage genommen. Das Team begleitet den Pekinger Anwalt Wang Canfa auf einer dramatischen Dienstreise in die Provinz Anhui, wo Fischer auf seine Hilfe hoffen. Eine Lederfabrik leitet ungeklärte Abwässer in den Guo-Fluss, der nur noch eine toxische Suppe ist. Kein Fisch kann darin mehr leben, die Fischer verarmen und werden krank. Aber wie so oft stecken die Verschmutzer mit den Behörden unter eine Decke, und der Anwalt muss auf eigene Faust Beweise suchen. "Die Leute hier werden kaputt gemacht", grollt der Jurist. "Aber China ist eben noch kein Rechtsstaat." "Wenn China seine Umweltprobleme nicht in den Griff bekommt, dann nützt uns das Wirtschaftswunder gar nichts", wettert der Chef der Umweltbehörde, Pan Yue. In einer für Pekinger Politiker unerhörten Offenheit sagt er den Reportern: "Wenn das so weitergeht, sind wir alle erledigt." "Speisen des Himmels" - das bunte, dramatische Panorama eines hungrigen Landes, das seinen Platz am Tisch der Welt sucht und dem nichts so heilig ist wie seine Mahlzeit.

"Werkbank der Welt": "Jeder Chinese hat heute die Chance, reich zu werden", lacht Zuo Zongshen und weiß, wovon er spricht. Aus einer kleinen Reparaturwerkstatt hat er in zwanzig Jahren einen mächtigen Motorrad-Konzern mit 18000 Arbeitern aufgebaut und ist zum Multimillionär geworden. Heute wohnt Herr Zuo in einer Villa über der Stadt, die von 60 Bediensteten in Schuss gehalten wird, und lässt sich in einem aufgemotzten Hummer chauffieren. Sarah Spinks, CBC, und Edward Gray, Reporter und Regisseur der renommierten New York Times, haben sie alle getroffen, die neuen Superstars im Reich der Mitte. Motorradmogul Zuo aus Chongqing oder auch Internet-Magier Jack Ma, dessen Auktionswebsite Taobao sogar das mächtige Internetauktionshaus Ebay das Fürchten lehrt. Und auch der König der Klimaanlagen hat sich interviewen lassen - Zhang Yue, laut Forbes 229 Millionen Dollar schwer. Aber nicht nur die Gewinner der Marktwirtschaft kommen in dieser intensiven Dokumentation zu Wort. Von den Knochenmühlen und Schlafkasernen der Textilindustrie über die Schattenwelt der Markenpiraten bis zu den Abgründen, in welche die Opfer von Arbeitsunfällen stürzen, lassen Spinks und Gray keine Facette des chinesischen Wirtschaftswunders aus. "Werkbank der Welt" - die spannende Momentaufnahme eines erwachenden Riesen, dessen Energie und Ehrgeiz keinen unberührt lassen werden.

"Spiele der Macht": Als Ai Qing 1942 sein Gedicht "Tagesanbruch" schrieb, da konnte der größte Poet des modernen China nicht wissen, dass sein Optimismus verfrüht war. Seine Hoffnungen auf einen neuen Anfang nach langer Dunkelheit würden noch Jahrzehnte unerfüllt bleiben. Vielleicht ist jetzt, mit den Olympischen Spielen in Peking, die Zeit gekommen. Regisseur Neil Docherty vom kanadischen Sender CBC schildert den politischen Umbruch in einem Land, das von Kommunisten regiert und von Kapitalisten beherrscht wird. Das Schicksal des Dichters Ai Qing und seines Sohnes Ai Wei Wei hat den Filmemacher besonders berührt. Denn Ai Wei Wei ist wohl der bedeutendste Künstler Chinas. Ein selbsternannter "böser Bube", ein Nihilist und Provokateur - und auch brillanter Co-Designer des Pekinger Olympia-Stadions - einer gewaltigen Konstrukt

Laufzeit: 180 Minuten
Produktionsland: D
Produktionsjahr: 2006

Auftraggeber:
- BM für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Filmreferat

Mediennummer(n):
8319213 DVD

Medium ausleihen

Preis 0,00 EUR
Medienart DVD
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