Achtung Umwelt 4. Lärm
Unerwünschte, störende Geräusche bezeichnet man als Lärm. Und als Lärmverursacher gelten natürlich immer die anderen. Tatsächlich trägt aber jeder von uns täglich mit dazu bei, dass die Lärmbelastung immer größer wird. Der Film fasst deshalb Lärm als eine Form der Umweltverschmutzung auf.
Was ist Lärm überhaupt? Der Film nähert sich dieser Frage zunächst von naturwissenschaftlicher Seite: Experimentell werden Schallwellen sichtbar gemacht. Anschließend erklärt eine Ärztin am Modell eines Ohres den Vorgang des menschlichen Hörens. Die Wahrnehmung von Geräuschen hilft dem Menschen, sich in seiner Umgebung zurechtzufinden. Unterschiedliche Töne und Lautstärken bieten uns Orientierung im Alltag, zu großer Krach kann jedoch das empfindliche Sinnesorgan Ohr verletzen. Der Klang einer Sirene etwa warnt uns vor drohender Gefahr, der Knall eines Feuerwerkskörpers wiederum kann Spaß machen, aber auch im wahrsten Sinne des Wortes ohrenbetäubend sein. Mit dem wachsenden Verkehr und der steigenden Anzahl von Maschinen und Geräten in unserer Umwelt schaukelt sich der allgemeine Lärmpegel immer weiter auf. Zusätzlich gefährden sich Jugendliche häufig selbst durch überlaute Musik. Fachleute schätzen, dass etwa 10 % von ihnen mit Gehörschäden zu rechnen haben. Der tägliche Lärm auf der Straße und im Betrieb lässt den Menschen zusehends abstumpfen. Mittlerweile schaffen allerdings Tests für Geräuschemissionen und verschiedene Forschungsprojekte die wissenschaftlichen Voraussetzungen für zeitgemäßen Lärmschutz. Konkrete Maßnahmen, etwa das Lärminformationssystem der Stadt Augsburg, sollen für Abhilfe sorgen. "Musik wird oft als Lärm empfunden, weil sie mit Geräusch verbunden." Kein Satz beschreibt treffender das subjektive Element, das dem Begriff Lärm innewohnt. Bei der Produktentwicklung werden heutzutage sogar spezielle Soundprofile entworfen, um den Kaufanreiz beim Kunden zu steigern. Gleichzeitig wächst die Lärmbelastung in Deutschland ständig. Experten stufen sie mittlerweile als krank machend ein, denn diese Dauerbelastung versetzt den Menschen in permanente Fluchtbereitschaft. Deshalb wird dringend empfohlen, die Umweltbelastung Lärm zu verringern. Krach macht Spaß und Lärm macht krank! Um diesen Widerspruch aufzulösen, empfiehlt der Film am Schluss, unser eigenes Lärmverhalten immer wieder kritisch zu überdenken und Rücksicht auf andere zu nehmen.
Regie : Gudrun Friedrich
Produktion : Bayerischer Rundfunk in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
Laufzeit: 29 Minuten
Mediennummer(n):
8395970 DVD
7097805 VHS
Unerwünschte, störende Geräusche bezeichnet man als Lärm. Und als Lärmverursacher gelten natürlich immer die anderen. Tatsächlich trägt aber jeder von uns täglich mit dazu bei, dass die Lärmbelastung immer größer wird. Der Film fasst deshalb Lärm als eine Form der Umweltverschmutzung auf.Was ist Lärm überhaupt? Der Film nähert sich dieser Frage zunächst von naturwissenschaftlicher Seite: Experimentell werden Schallwellen sichtbar gemacht. Anschließend erklärt eine Ärztin am Modell eines Ohres den Vorgang des menschlichen Hörens. Die Wahrnehmung von Geräuschen hilft dem Menschen, sich in seiner Umgebung zurechtzufinden. Unterschiedliche Töne und Lautstärken bieten uns Orientierung im Alltag, zu großer Krach kann jedoch das empfindliche Sinnesorgan Ohr verletzen. Der Klang einer Sirene etwa warnt uns vor drohender Gefahr, der Knall eines Feuerwerkskörpers wiederum kann Spaß machen, aber auch im wahrsten Sinne des Wortes ohrenbetäubend sein. Mit dem wachsenden Verkehr und der steigenden Anzahl von Maschinen und Geräten in unserer Umwelt schaukelt sich der allgemeine Lärmpegel immer weiter auf. Zusätzlich gefährden sich Jugendliche häufig selbst durch überlaute Musik. Fachleute schätzen, dass etwa 10 % von ihnen mit Gehörschäden zu rechnen haben. Der tägliche Lärm auf der Straße und im Betrieb lässt den Menschen zusehends abstumpfen. Mittlerweile schaffen allerdings Tests für Geräuschemissionen und verschiedene Forschungsprojekte die wissenschaftlichen Voraussetzungen für zeitgemäßen Lärmschutz. Konkrete Maßnahmen, etwa das Lärminformationssystem der Stadt Augsburg, sollen für Abhilfe sorgen. "Musik wird oft als Lärm empfunden, weil sie mit Geräusch verbunden." Kein Satz beschreibt treffender das subjektive Element, das dem Begriff Lärm innewohnt. Bei der Produktentwicklung werden heutzutage sogar spezielle Soundprofile entworfen, um den Kaufanreiz beim Kunden zu steigern. Gleichzeitig wächst die Lärmbelastung in Deutschland ständig. Experten stufen sie mittlerweile als krank machend ein, denn diese Dauerbelastung versetzt den Menschen in permanente Fluchtbereitschaft. Deshalb wird dringend empfohlen, die Umweltbelastung Lärm zu verringern. Krach macht Spaß und Lärm macht krank! Um diesen Widerspruch aufzulösen, empfiehlt der Film am Schluss, unser eigenes Lärmverhalten immer wieder kritisch zu überdenken und Rücksicht auf andere zu nehmen.
Regie : Gudrun Friedrich
Produktion : Bayerischer Rundfunk in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
Laufzeit: 29 Minuten
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